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Aus den Bezirken | 01.06.2026

Bezirksliga Leipzig – Final Four 2026

Gut Ding will Weile haben – und tatsächlich dauerte es bis fast zum letzten Spieltag der Bezirksliga-Hauptrunde, ehe die Teilnehmer und Paarungen des Final Four 2026 endgültig feststanden. Besonders bemerkenswert: Gleich drei der vier qualifizierten Teams verfolgten das klare Ziel des Aufstiegs in die Landesliga. Entsprechend hoch war die Intensität – auf und neben dem Parkett.

Halbfinale 1: Roter Stern Leipzig vs. Knorke Leipzig
Im ersten Halbfinale traf der Hauptrundensieger Roter Stern Leipzig auf die Pinguine von Knorke Leipzig. Der Start gehörte klar den Connewitzern: Bereits nach dem ersten Viertel lagen sie mit 13 Punkten in Führung. Doch Knorke zeigte Moral, kämpfte sich Stück für Stück zurück und verkürzte zwischenzeitlich auf fünf Zähler. Entscheidend war jedoch die Dominanz des Roten Sterns unter den Brettern.

Mit zahlreichen Rebounds und einer stabilen Spielkontrolle hielt das Team seinen Vorsprung konstant im Bereich um die zehn Punkte. Am Ende stand ein souveräner 80:67-Erfolg und der verdiente Einzug ins Finale.

Halbfinale 2: USC Leipzig V vs. Leipzig Lakers IV
Das zweite Halbfinale bot ein echtes Spiel der Gegensätze: Die fünfte Mannschaft des USC Leipzig traf auf die vierte Vertretung der Leipzig Lakers. Die Lakers erwischten den deutlich besseren Start, trafen hochprozentig aus der Distanz und setzten sich bereits im ersten Viertel ab. Zur Halbzeit führten sie verdient mit 47:34 – alles sprach für einen klaren Erfolg. Doch der USC kam wie verwandelt aus der Kabine. Mit aggressiver Defense und deutlich besseren Entscheidungen im Angri? kämpften sich die UniRiesen zurück ins Spiel. Vor dem Schlussviertel war beim Stand von 60:60 wieder alles offen. Im letzten Abschnitt übernahm der USC endgültig die Kontrolle. Während sie weiter sicher punkteten, fanden die Lakers offensiv kaum noch Lösungen. Das Spiel kippte vollständig – und endete mit einem 82:67-Erfolg für den USC Leipzig V.

Spiel um Platz 3
Im kleinen Finale ließen die Leipzig Lakers IV nichts anbrennen. Gegen die sichtbar müden Pinguine von Knorke Leipzig – die dem hohen Tempo und ihrem kleinen Kader Tribut zollen mussten – setzte sich das Team deutlich mit 89:60 durch und sicherte sich Platz drei.

Finale: Roter Stern Leipzig vs. USC Leipzig V
Im Endspiel der ausverkauften Sporthalle am Rabet ging es schließlich nicht nur um den Titel, sondern auch um den angestrebten Aufstieg in die Landesliga. Entsprechend angespannt war die Atmosphäre. Wie schon am Vortag startete der Rote Stern stark in die Partie. Der USC hatte erneut Probleme im Abschluss – selbst von der Freiwurflinie wollte der Ball zunächst nicht fallen. Angeführt von Spielmacher Leander Huhn und dem unermüdlich kämpfenden Hannes Herbst baute der Rote Stern seine Führung kontinuierlich aus und ging mit einem 40:28-Vorsprung in die Halbzeit.

Der USC war zwar aus dem Halbfinale einen Rückstand gewohnt, doch der Rote Stern ließ diesmal nichts anbrennen. Mit drei erfolgreichen Distanzwürfen zu Beginn der zweiten Hälfte wuchs der Vorsprung erstmals auf 20 Punkte. Diesen ließ sich das Team nicht mehr nehmen. Nach 40 Minuten stand ein verdienter 73:55-Erfolg – und grenzenloser Jubel bei Spielern und Trainer Sebastian Jordan.

Auszeichnungen und Dank
Zum MVP des Final Four wurde Leander Huhn gewählt. Mit seiner Übersicht, seinen präzisen Pässen und seiner Ruhe am Ball hatte er maßgeblichen Anteil am Turniersieg. Herzlichen Glückwunsch!

Ein großer Dank geht zudem an Maria und ihr Team vom Projekt rabet_streetball. Sämtliche Einnahmen des Turniers kommen diesem Projekt zugute.

Nicht zuletzt gilt unser herzlicher Dank allen beteiligten Mannschaften – den Leipzig Lakers, dem USC Leipzig, Knorke Leipzig und dem Roten Stern Leipzig – für die gemeinsame Organisation dieses rundum gelungenen Events. Es ist alles andere als selbstverständlich und umso schöner zu sehen, dass trotz intensiver sportlicher Rivalität ein solches Turnier in dieser Form gemeinsam auf die Beine gestellt wird.

Genau dieser Zusammenhalt und diese Leidenschaft machen den Amateur- und Breitensport so besonders.
Ebenso bedanken wir uns bei der Schiedsrichter- und Kampfrichtercrew, beim Hallensprecher sowie bei allen Helferinnen und Helfern, die mit großem Engagement und viel Herzblut zum Gelingen dieses Wochenendes beigetragen haben.

Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Final Four!

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