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Nachwuchsleistungssport

Freitag, 19. Januar 2018
Landesverbandsturnier der Mädchen Jg.04 vom 12.-14. Januar in Chemnitz
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Nach der Absage des ING DiBa Projektes diente das Turnier zur Standortbestimmung in der Arbeit der Sachsenauswahl 2004 und war gleichzeitig ein Sichtungsmodul für die zukünftige Mitteldeutsche Auswahl des Jahrganges. Von Sachsen fehlten 3 Spielerinnen, mit Nicole Brochlitz (Fingerbruch) auch eine wichtige Akteurin des Sachsenteams.

Mit Berlin, Hamburg und einer Auswahl Thüringen-Sachsen Anhalt war das 4er Turnier komplett.

Nach einer Trainingseinheit am Freitag, welche zur Wiederholung und Festigung der einfachen Mannschaftstaktik diente, begann am Samstag das Turnier gegen Hamburg.

Dabei hatte die Damen aus Hamburg viel Energie und auch körperlichen Einsatz mit ins Spiel genommen. Nach dem Stand von 6:6 gingen die Hamburgerinnen auch Punkt für Punkt in Führung. Diese bauten sie bis auf 18 Punkte aus. Wer nun dachte das Spiel ist entschieden hatte die Rechnung ohne die Sächsinnen gemacht. In einer furiosen Aufholjagd an der vor allem Anica Bertram großen Anteil hatte, wurde noch die Wende erreicht. Am Ende waren die Hamburgerinnen stehend KO und verloren noch mit 6 Punkten Differenz.

Im zweiten Spiel des Tages, gegen die Berliner Auswahl, war leider nichts mehr vom Engagement und dem Selbstvertrauen der Sächsinnen zu sehen. Zu leicht gerieten wir in Rückstand und hatte gegen die leichtfüßige und schnelle Berliner Verteidigung, nichts entgegenzusetzen. Überhastete, unkonzentrierte Abschlüsse aber auch halbherzige Aktionen prägten das Spielgeschehen. Erst in der 2. Halbzeit gelang es besser Paroli zu bieten doch die 1-1 Offensequalitäten der Berlinerinnen führten immer wieder zu leichten Punkten. So ging die Partie hoch verloren.

Am Sonntag dann das letzte Spiel gegen die Auswahl aus Thüringen und Sachsen Anhalt. Der Spielbeginn war sehr erfreulich. Mit klaren Aktionen und guten Ballbewegungen wurde eine 12 Punkte Führung herausgespielt. Doch wer nun dachte das war’s, wurde belehrt. Punkt für Punkt kämpften sich die Gäste durch kompakte Verteidigung und ein verbessertes Umkehrspiel an die Sächsinnen heran.

Bei reichlich einer Minute auf der Spieluhr war der Vorsprung auf einen Punkt geschrumpft. Die von den Trainern genommenen Auszeiten brachten außer technischen Fehlern auf beiden Seiten nichts mehr Zählbares. Das Spiel war gewonnen, wenn auch denkbar knapp.

Dies wird den Mädels wohl noch lange in Erinnerung bleiben und es zeigte auch, dass gerade diese Wettkampferfahrungen nötig sind, um sich weiter zu entwickeln.

So wird es im Februar noch ein Turnier in Dresden geben, um weiter kontinuierlich voran zu kommen.

Für Sachsen spielte: Leann Rebentisch, Lea Steinbrück, Leni Beier, Luise Rohland, Anika Bertram und Vanessa Wank (alle Chemcats), Julia Wilde, Clara Marie Winne und Charlotte Wahren( TSG Markkleeberg) Julia Nätsch, Carlotta Virgil Perez,(TU Dresden) Lara Lilith Betka( BC Dresden)

Zusätzlich war noch Chiara Schmieder im Einsatz, die das MDA Nord Team(TBV/BVSA) unterstützte und dort vor allem im Spielaufbau einige gute Akzente setzen konnte.

Vielen Dank dem Trainergespann Juliane Path und Rene Naumann und den zahlreichen Helfern des Turniers.

Andreas Kretzschmar
Verbandstrainer