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ING DiBa "Talente mit Perspektive 2017"

Mittwoch, 15. Februar 2017

Finalturniere in Halle (Mädchen) und Koblenz (Jungen)
-Sächsische Mädchen in den Perspektivkader gesichtet-



Nachdem im Dezember 2016 bekannt wurde das für den Mitteldeutschen Raum 2 Startplätze bei ING DiBa zur Verfügung stehen, haben sich die Landestrainer der 3 Länder Thüringen, Sachsen- Anhalt und Sachsen, zusammengesetzt, um ein vernünftiges Vorbereitungsprogramm auf die Beine zu stellen. Dabei war es bei den Mädchen etwas einfacher, da auf Grund der Talentlage, Sachsen als selbständiges Team starten konnte.
Der 2. Startplatz wurde durch eine Auswahl Thüringer und Sachsen Anhaltiner Mädchen gebildet(MDA Nord).

Den Jungen dienten 3 Lehrgangstage zur Formierung der 2 gemischten Teams.(MDA Nord und Süd).So traten dann auch 8 sächsische Jungs (1x BC Ottendorf- Okrilla, 3x USC Leipzig und 4x Niners ) begleitet vom Regionaltrainer Leipzig- Dominik Braun, den Weg nach Koblenz an.

Eine wesentlich kürzere Anreise hatten die Sachsen- Damen, hier ging es mit denChemcats Trainer Thomas Seltner und Mario Steinbrück nach Halle. Erfreulich hierbei, das dem Team Spielerinnen aus 4 Vereinen(Chemcats, TSG Markkleeberg, BC Dresden und USV TU Dresden), angehörten. Auch waren 50 % der Damen noch ein Jahr jünger. Umso mehr überraschten sie mit ihrer mutigen und einsatzstarken Spielweise.

So hatte man im 1. Spiel auch die Möglichkeit, gegen die Spielgemeinschaft Brandenburg/ Mecklenburg Vorpommern, allen Spielerinnen Einsatzminuten zu geben. Mit starker Verteidigung schnellen Pässen und erfolgreichen Abschlüssen, konnte sich das Team erfolgreich absetzen und gewann souverän (83:6). Im zweiten Spiel des Tages war Bayern der Gegner. Jenes Team, das vor gut 4 Wochen beim Landesverbandsturnier in Chemnitz den 2. Platz belegt hatte und nur von Berlin geschlagen wurde.
Der optischen sprich körperlichen Überlegenheit setzten die Sächsinnen enormen Kampfgeist entgegen. So konnte man auch kurzzeitig beim Stand von 24:23 in Führung gehen. Die Ausgeglichenheit und vor allem die Größe der bayrischen Mädels war dann Garant für ihren Sieg (42:28).

Im Überkreuzspiel stand dann der 3. Gegner mit Berlin fest, die die beiden Vorrundenspiele souverän gewannen. Hier zeigt sich frühzeitig, dass wir dem schnellen Spiel der Berlinerinnen und dem 1 gegen 1 Durchsetzungsvermögen nicht mehr viel entgegenzusetzen hatten. Die Akkus waren einfach leer. Dennoch hatte das Team versucht seine Chance zu nutzen und rang Berlin ein 38:23 ab. Somit spielten die Mädels am Sonntag gegen Baden Württemberg um den 3. Platz. Da Lilli Frölich bereits auf dem Weg zum WNBL Spiel war und unser Team körperlich damit noch unterlegener war, kam es auf kluge Entscheidungen im 1-1 an. Leider vergaben wir zu viele Nahwurfchancen oder blieben einfach in der Verteidigung hängen. Die nötigen Würfe aus der Distanz wollten auch nicht fallen. Zwar haben wir uns in der Defense versucht zu wehren aber die körperliche Dominanz war an dem Tag einfach zu groß um gegenhalten zu können. Baden Württemberg hat dann auch verdient gewonnen36:19).
Erfreulich dann die Nominierung durch die Bundestrainer. Mit Lilli Frölich und Meike Ludwig hatten die Trainer zwar gerechnet, dass aber Luise Rohland uns Anika Bertram auf sich Aufmerksam machen konnten, war dann eine Überraschung. Zudem stehen Nicole Brochlitz und Lena Bent auf der Nachrücker Liste. Ein großartiger Erfolg der Sachsen.

Für die MDA-Süd (Sachsen) spielten:
Angelina Fürll (BC Dresden, Emily Hanicke USV TU Dresden, Julia Wilde, Charlotte Wahren, Lena Bent (TSG Markkleeberg), Lilli Frölich (TSG Markkleeberg/ Chemcats) Nicole Brochlitz (BC Ottendorf- Okrilla/Chemcats) Anika Bertram, Luise Rohland, Leann Rebentisch, Lea Steinbrück und Meike Ludwig( Chemcats)
Trainer: Thomas Seltner, Mario Steinbrück (Chemcats)

Anica Bertram Lilli Frölich
Anica Bertram Lilli Frölich
Luise Roland Meike Ludwig
Luise Roland Meike Ludwig
Team Mädchen Team Jungen
Team Mädchen Team Jungen


Bei den Jungen konnten wir leider nicht so erfolgreich abschließen. Trotz der guten Spiele und vieler gelungener Aktionen steht nur mit Nils Tannenhauer(Niners) ein Sachse im Aufgebot für das Finalturnier im April (21.-23.04.2017) in Heidelberg. Positiv wurde zwar Brendan Gregori genannt aber letztlich nicht nominiert(Schade). Hier zeigt sich das es in Deutschland auf den kleinen Positionen einen starken Konkurrenzkampf gibt und das sehr viele Spieler auf einem ähnlichen Niveau agieren. Hier gibt dann häufig eine Stärke des Spielers den Ausschlag (Stichwort: guter Verteidiger, Beidhändigkeit, variabel im Abschluss, Spielübersicht). Letztlich wird es wichtig sein, die nötigen Schlussfolgerungen zu ziehen.

Für die Sachsen war am Start:
Jannes Füssel(BC Ottendorf-Okrilla/Titans) Carl Moritz Otto, Jan Papenfuß, Felix Zacharias(USC Leipzig), Brendan Gregori, Emilio Rinner(wurde krank) Karl Kleinert und Nils Tannenhauer (Niners)

Andreas Kretzschmar

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Talente mit Perspektive
Nachbericht Halle

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Nachbericht Koblenz