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Talente mit Perspektive treffen Nationalmannschaft

Unsere Lilli Frölich (TSG Markkleeberg/ Chemcats) war dabei.

Hier ihr Bericht:

Bericht aus Ulm „Talente mit Perspektive“

Am 16. August wurde ich überraschend in den ING-DiBa Perspektivkader 2016 nominiert.

Das Traininglager wurde einberufen, damit wir uns im Perspektivkader besser kennenlernen, zusammen trainieren und damit wir unsere Vorbilder, die Nationalmannschaft, sehen können.

Am 19.08. wurde ich von Chemnitz nach Ulm gefahren. Man war das ne lange Fahrt und gleich nachdem wir ankamen, ging es mit anderen Mädchen und Jungen auf den Basketballplatz, um dunken zu üben. Ich habe es nicht so gut hinbekommen. Als endlich alle da waren, wurden wir offiziell von den Trainer begrüßt. Die 12 Jungs und 12Mädchen bekamen nach der Begrüßung zwei ING – DiBa Trikotsätze(Trikot + Hose), einen Peakbeutel, ein „Talente mit Perspektive“ T-Shirt, Fanschminke und einen DBB Schlüsselanhänger geschenkt. Das Beste gab es obendrauf, die Karten für die Spiele der deutschen Nationalmannschaft der Männer beim Ergo-Supercup. So etwas hätte ich niemals gedacht. Die Trikots wurden mit den Nachnamen der Teilnehmer beschriftet. Ich habe keins mit Namen bekommen, weil ich für eine andere Spielerin kurzfristig nachgerutscht bin.

Nachdem alles geklärt war fuhren wir mit Taxen zum Spiel Deutschland gegen Finnland. Alle freuten sich auf die Gespräche mit den Taxifahrern. Natürlich schminkten wir uns mit der Fanschminke und feuerten Deutschland das ganze Spiel an. Es war ein sehr spannendes Spiel, was die Deutschen dann doch für sich beanspruchen konnten. Doch trotzdem kam die Stimmung nicht so ganz auf uns rüber, außer in den letzten Minuten, wo die Deutschen noch mal so richtig aufdrehten. Mit dem Taxi ging es wieder in die Jugendherberge zurück und dann sofort ins Bett.

Am nächsten Morgen nach dem Frühstück gingen alle gemeinsam zur Halle, die nur vier Minuten Fußweg entfernt war. Beim Training war es zwar sehr warm, aber die Mädchen haben die Halle das ganze Training lang gerockt. Nach dem Training sind wir sofort zur Autogrammstunde mit der Nationalmannschaft gefahren und haben uns Fotos und Autogramme geholt. Es war wirklich cool mit vielen ein Erinnerungsbild machen zu können, um später zu sehen, wie viel größer Tibor Pleiß ist mit seinen 2,18 m. Zurück in der Jugendherberge konnten wir uns ausruhen und zusammen abhängen, um danach wieder zu trainieren. Bei diesem Training wurden wir sogar von dem Vater einer Spielerin fotografiert. Nachdem wir geduscht und Abendbrot gegessen haben, ging es diesmal zum nächsten Ergo-Supercup-Spiel gegen Russland. Diesmal verlor Deutschland zwar, aber dadurch dass wir die Spieler seit der Autogrammstunde etwas besser kannten, war die Stimmung zehnmal besser als im ersten Spiel und alle fieberten bis zu Schluss mit.

Für das letzte Training gewappnet gingen wir zum Frühstück und dann zum eben genannten letzten Training. In diesem Training hingen sich alle noch einmal rein und wir brachten die Halle zum beben. Am Ende wurden wir zusammen fotografiert und wir bekamen alle noch einen Lederball geschenkt. Danach wurden wir zu einem Italiener gebracht, um ein Abschlussessen zu veranstalten.

Auf den Teller kam eine leckere Vorsuppe mit Brokkoli, eine viel zu großer Salat, Bruschetta und als Hauptspeise Spaghetti mit Bolognese. Am Ende war ich vielleicht voll wie zehn Elefanten und drei Schafe obendrauf.

Wer wollte konnte noch zu dem Spiel Deutschland gegen Polen gehen, aber da ich an dem nächsten Tag wieder Schule hatte, wäre es zu spät geworden. Also fuhr ich mit einem anderen Teilnehmer nach dem Mittagessen wieder zurück. Die Rückfahrt dauerte noch länger, da wir in einen Stau gerieten. Aber als ich dann endlich um 22.00 Uhr ankam, fiel ich nur noch ins Bett. Das Wochenende war bombastisch, weil ich sehr viel gelernt habe, die Nationalmannschaft getroffen habe und viel neue Freundinnen aus ganz Deutschland kennengelernt habe.

Lilli Frölich

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