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Bundesjugendlager 2013

MDA weiblich

Mittwoch, 16. Oktober 2013

Auswertung Bundesjugendlager, MDA Mädchen



Ergebnisse
MDA 99 – WBV 30:57
MDA 99 – Bayern 43:47
MDA 99 – Südwest 34:40
MDA 99 – Team Nord 45:24

Spielerinnen
L. Schinkel, Reimann, Büschel, Lißner, Kühn, J. Schinkel, Lißon, Niederhausen, Oehm, Beckmann, Feneberg, Bauta

Kurzauswertung Team
Zu aller erst möchte ich sagen, dass wir einen guten Auftritt hingelegt haben, auf den wir insgesamt durchaus stolz sein dürfen! Vor allem das Lob der Bundestrainer über unsere Spielweise zeigt, dass wir vieles richtig gemacht haben und den Kopf auf keinen Fall in den Sand stecken müssen! Es wurde mehrfach hervorgehoben, dass wir seit einigen Jahren mal
wieder eine MDA sind, die ein echter Gegner ist mit dem man rechnen muss.

Dennoch sollte im Nachwuchsleistungssport auch das Ergebnis ein Ziel sein, und hier müssen wir etwas enttäuscht sein. Intern hatten wir uns sogar das Spiel um Platz 3 vorgenommen, was wir nicht erreicht haben. Platz 5 war mit Sicherheit realistisch und mit etwas mehr Glück wäre auch mehr drin gewesen. Die Spiele gegen Bayern und Südwest waren sehr gut – vor allem zu Beginn. Leider reicht es bei uns aktuell nicht über die gesamte Spielzeit, was aus unserer Sicht vor allem in unseren Köpfen zu suchen ist. Oft reichte ein Lauf der Gegner, um uns total zu verunsichern und das Spiel zu kippen. Wir müssen selbst aus unseren starken Phasen eines Spiels so viel Selbstvertrauen ziehen, dass uns dann nicht mehr allzu viel umwirft! Basketball wird immer ein Spiel mit Läufen auf der einen oder anderen Seite sein. Das Wissen über die eigenen Fähigkeiten muss aber im Vordergrund stehen und nicht die „Angst“ vor einer Niederlage
nach großer Führung. Auf dem Feld haben wir die größten Defizite ausgemacht im Bereich Rebound und Ballverluste. Gerade wenn wir schnell spielen, verlieren wir zu oft die Übersicht und werfen
den Ball nach Gewinn direkt wieder weg. Mehr Kontrolle, ohne dabei das Tempo zu stark zu vernachlässigen, wird das Thema des nächsten Jahres sein. Unsere Abschlussqualität ist außerdem zu bemängeln. Selbst bei den Nahwürfen haben wir meist nur eine Quote von knapp 40 %, wo die anderen Verbände klare Vorteile haben. Auch das muss bis 2014 ein Fokus des Trainings sein. Sehr gut ist unser 1-1 Spiel mit hoher Intensität und viel Mut. Dabei finden wir aber den Pass aus dem „Verkehr“ heraus noch nicht immer (nur 11 Assists im ganzen Turnier!). Unsere
zweite Stärke ist die gute Teamverteidigung, mit der wir im Allgemeinen zufrieden sind.

Wir glauben, dass wir mit diesem BJL die richtigen Erfahrungen gemacht haben, um 2014 unsere Ziele auch zu erreichen. Der Spielerkader gibt das auf jeden Fall her.

Christian Steinwerth

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