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Nachwuchsleistungssport

Mittwoch, 19. Juni 2013
MDA 2000 männlich überzeugt beim Berliner Landesauswahlturnier!
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Vom 14.-16.06.13 ging es für die Mitteldeutschen Auswahlteams der Jahrgänge 1999 und 2000 zum traditionellen Verbandsturnier in die Hauptstadt. Mit Schlafsack und Isomatte bewaffnet galt es für die Teams der Head Coaches Torsten Rothämel (99 m), Christian Steinwerth (00w) und Sascha Prötzig (00m)über 3 Spieltage sich mit der Konkurrenz aus den anderen Landesverbänden zu messen.

Für die 2000er Fraktion der Jungs, hieß es gleich nach der Ankunft gegen Berlin 1 Farbe bekennen. Nach guter Startphase in der man schnell 8:4 führte, gab es einen Bruch im Spiel und Berlin zog mit einem 16:0 Run auf 20:8 davon. In der folgenden Auszeit agierte man jetzt wieder zielstrebiger und kam bis zur Halbzeit durch tolles Fastbreakspiel und eine knackige Verteidigung wieder auf 19:22 heran. In Halbzeit 2 wurde es ein Spiel auf Augenhöhe in der man es immer besser verstand die körperlichen Vorteile der Berliner zu neutralisieren und durch spielerische Elemente sogar mit 40:36 in Führung zu gehen. Die Endphase entwickelte sich zu einem Krimi in dem man bei verbleibenden 6 Sekunden und 45:47 Rückstand die Chance hatte, die Verlängerung zu erzwingen. Leider ging nur einer von zwei rein und man musste sich mit 46:47 knapp geschlagen geben.

Am nächsten Tag ging es gegen die Vertretungen aus Kopenhagen (Dänemark) und Hamburg. Gegen eine gute Mannschaft aus Kopenhagen schaffte es die Truppe von Trainer Sascha Prötzig sich zwischenzeitlich fast ein 20 Punkte Polster zu erspielen. Am Ende kam Kopenhagen durch viele Spielerwechsel auf MDA Seite zwar nochmal etwas heran, konnte aber am Ende bis zum 46:38 nur noch Ergebniskosmetik betreiben. Im Spiel gegen Hamburg war man zwar wie erwartet anfangs klar überlegen, leistete sich aber eine Nachlässigkeit nach der anderen und baute den Gegner regelrecht auf. Schlussendlich setzte man sich mit 46:31 relativ deutlich durch, konnte aber nicht an das eigentliche Leistungsvermögen anknüpfen. Da Berlin 1 das Gruppenspiel gegen Kopenhagen verloren hatte, war man jetzt sogar Gruppen Erster vor Kopenhagen und stand im Halbfinale gegen Berlin 2. Gegen eine physisch noch überlegenere Berliner Mannschaft wurde es extrem schwierig. Berlin nutzte die Längenvorteile unter dem Korb konsequent aus und zog schnell auf 9:4 davon. In der folgenden Phase, in der Berlin den besten Innenspieler auf die Bank beorderte, schaffte man es aber mit 11:9 in Führung zu gehen. Aber die Hauptstädter brachten Ihren 2,00m Center zurück und zogen wieder auf 21:14 davon. Am Ende musste man aufgrund der großen körperlichen Unterschiede in eine 41:59 Niederlage einwilligen, konnte aber spielerisch absolut auf Augenhöhe agieren.

Am Sonntag ging es dann im letzten Spiel um Platz 3 wieder gegen die Vertretung aus Dänemark. Zwar sichtlich erschöpft und müde gingen alle 12 Spieler nochmal an Ihre Grenzen. Von Beginn an legte man die 2 Hauptakteure der Dänen an die Kette und schaffte es über eine klasse Pressverteidigung bereits nach 5 Minuten und der 16:2 Führung erste Frustrationserscheinungen beim Gegner erkennbar zu machen. Konsequent attackierte man die gegnerische Zone und verstand es über gute Ballbewegung immer wieder freie Würfe zu kreieren. Auch der Gegner spielte jetzt in einem besseren Rhythmus, kam aber nicht näher als beim Halbzeitstand von 33:20 heran. Mit der Vorgabe noch mehr die offenen Würfe zu nehmen und konzentriert zu bleiben eröffnete die MDA den zweiten Durchgang sofort mit einem Treffer vom Perimeter sowie einem AND 1 Korbleger und sorgte damit fast schon für eine Vorentscheidung. Sehr zur Freude der Trainer, hielt man die Konzentration unabhängig vom Spielstand hoch und setzte sich mit einem 46:31 Endergebnis durch. Damit errang man einen tollen 3. Platz und war vor allem mit der Art und Weise sehr zu frieden.

Coach Sascha Prötzig:
Die Jungs haben sich ein riesen Kompliment verdient! Wir haben uns hier sehr gut präsentiert und mit viel Leidenschaft, aber auch Spaß und großer Lust gespielt. Besonders freut mich, dass wir die Inhalte aus den doch recht wenigen gemeinsamen Trainings sehr gut umgesetzt haben und die Jungs in unseren Grundstrukturen sehr kreativ und mit viel Spielwitz agiert haben. Wir konnten in allen Spielen alle 12 Spieler einsetzen und haben auch in schwierigen Phasen mentale Stärke und Charakter bewiesen. Wir haben hier richtig gute Jungs zusammen, mit denen es eine große Freude ist zu arbeiten.

Für die MDA im Einsatz:
Robert Marmai, Konrad Mädler, Christian Scheffler, Leon Hoppe, Ben Steinbrück, Bastian Lath, Sven Papenfuß, Tim Schmiedel, Karl Leonhardt (alle BVS), Franz Veit, Luis Pabst, Constantin Finger (alle BVSA)
Coaches:
Sascha Prötzig und Jan Sauerbrey

Sascha Prötzig
Verbandstrainer/Pooltrainer BVSA